Masterstudiengang Polymerwissenschaften

Absolventen von Bachelorstudiengängen wie Chemie, Chemieingenieurwesen oder Materialwissenschaften können ihre Jobchancen deutlich verbessern: der Masterstudiengang Polymerwissenschaften als Kombination der Polymerchemie mit Themenstellungen der Ingenieur- und Materialwissenschaft eröffnet neue Perspektiven.

Der von der Technischen Universität Dortmund sowie der Fachhochschule Gelsenkirchen ins Leben gerufene hochschulübergreifende Masterstudiengang Polymerwissenschaften verknüpft naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche bzw. materialwissenschaftliche Inhalte. Der interdisziplinäre Studiengang beinhaltet Module aus den Bereichen der Polymerchemie, Polymerphysik, Oberflächen- und Kolloidchemie sowie Polymerreaktionstechnik, Polymerverarbeitung und Polymeranwendungen. Zahlreiche Wahlpflichtangebote ermöglichen den Studierenden, ihren individuellen Neigungen zu folgen und ihren persönlichen Schwerpunkt auf dem Gebiet der Polymerchemie oder der Polymerherstellung bzw. -verarbeitung zu setzen.

Der zweijährige Studiengang ist folgendermaßen aufgebaut: In den ersten beiden Studiensemestern wird den Studierenden neben chemischen Fächern wie Polymerchemie, Polymersynthese, Polimerisationskatalyse, Kolloidchemie und -analytik mit Inhalten aus den Materialwissenschaften (z. B. Werkstoffkunde Polymere) der Polymerphysik und den Ingenieurwissenschaften (z.B. Polymerreaktionstechnik) eine breite polymerwissenschaftliche Basis vermittelt. Ein Forschungsprojekt ermöglicht den Studierenden einen Einblick in die aktuelle Grundlagenforschung der Hochschule. Im dritten Studiensemester besteht für die Studierenden die Möglichkeit, ihren eigenen Neigungen entsprechend Wahlpflichtmodule auszuwählen. Dabei stehen polymerchemische, verfahrenstechnische oder materialwissenschaftliche Lehrveranstaltungen zur Auswahl. Zudem werden anwendungsorientierte Themen, wie z.B. Chemie der Klebstoffe oder die Lackchemie angeboten.

Als wichtiges Element des Studiengangs hervorzuheben, ist das Engagement von Wissenschaftlern aus der chemischen Industrie, die als Lehrbeauftragte praxisrelevante Fragestellungen in die Ausbildung einbringen.

Die Masterarbeit im 4. Semester schließt das Studium mit einer Vertiefung in einem der gewählten Bereiche ab.

Der Masterstudiengang ist eng an die aktuelle wissenschaftliche Forschung geknüpft und qualifiziert daher sowohl für eine Tätigkeit in der Industrie als auch für eine wissenschaftliche Laufbahn, die z.B. durch eine Promotion an einer Universität begonnen werden kann.

Nähere Infos erhalten Studieninteressierte bei:

 

Technische Universität Dortmund , Fachbereich Bio- und Chemieingenieurwesen

Emil-Figge-Str. 70

44227 Dortmund

Telefon: 0231-755-2358

E-Mail: g.sadowski(at)bci.tu-dortmund.de

Internet: www.bci.tu-dortmund.de

 

Fachhochschule Gelsenkirchen, Abteilung Recklinghausen

Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften

August-Schmidt-Ring 10

45665 Recklinghausen

Telefon: 02361-915-444

E-Mail: roll(at)fh-gelsenkirchen.de

Internet: www.fan.re.fh-gelsenkirchen.de